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Live-Musik weckt Lebensgeister nach schwerer Pandemie-Zeit

 

Neubiberger AWO beteiligt sich am Tag der Pflege und sponsort Live-Musik

 

Zusammen mit der AWO München-Stadt beteilgte sich die Neubiberger AWO zumTag der Pflege am 12.5. im Wilhem-Hoegner-Haus mit Pflegeabteilung Putzbrunn. Sie gab einen Zuschuss für Live-Konzerte, um den Bewohnern nach langer zeit wieder Kulturgenuss und Feierstimmung zu bieten. Nach der schweren Zeit der Pandemie sollte es ein Zeichen der Entspannung und Öffnung sein, weil ja nun die Pflegeeinrichtungen weitgehend durchgeimpft sind und eine allgemeine Gruppenimmunität besteht. Die Live-Musik der Musikgruppen „Blechbande“ und „Ribisl“ weckste denn auch die Lebensgeister der Bewohner. Das was immer wieder vorgebracht wurde, wie sehr Live-Veranstaltungen fehlen, konnte man hier förmlich mit den Händen greifen. Es war beeindruckend, wie ergriffen die Bewohner von der Musik waren. Sie klatschten mit, wiegten die Körper, schwangen Fähnchen. Es gab Freudentränen und Ausrufe wie „was für eine Abwechslung heute“ und „ihr wollt doch nicht wieder gehen“. Die AWO forderte auch auf Fähnchen, Plakaten und Bannern mit dem Motto „Pflege schützt Leben“ eine Reform für eine menschlichere Pflege von der Politik. Statt Klatschen und „Notboni“ brauche es dauerhaft bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung des Pflegeberufs. Dies könne nur über eine Pflegevollversicherung realisiert werden, um die finanziellen Belastungen der Pflegebedürftigen gleichzeitig erträglich zu machen.

 

Neubiberger Benefizdinner im Zeichen des AWO-Herzens am 6.12.2019

 

 

 

Vom Heiligen Nikolaus von Myra gibt es viele Legenden, wie er notleidenden Menschen beistand. Ein passender Termin für die Neubiberger Arbeiterwohlfahrt das 100-jährige Verbandsjubiläum am Nikolaustag zu begehen. So war das geplante „Dinner for heart“ auch eine Nikolausbescherung. 100 Menschen wollte die AWO mit ihrer Einladung erreichen. Gekommen war eine bunte Schar von Gästen unterschiedlicher kultureller Herkunft und aller Altersstufen von 1 Jahr bis 90 Jahren. Gemeinsam war ihnen, dass sie sich über eine festliche und gesellige Bewirtung im „Restaurant des Herzens“, so AWO-Vorsitzender Hans Kopp, freuten. Die AWO-Helferinnen servierten Kürbissuppe; Hirschgulasch wahlweise mit Semmelknödel, Spätzle, Blaukraut oder Rosenkohl; alternativ vegetarisch Tortellini mit Spinat, getrockneten Tomaten und Pilzsauce; als Nachtisch Rote Grütze mit Vanillesauce. Der Nikolaus las ein Gedicht vor, das an das Gute im Menschen appelliert. Kopp erzählte von der AWO-Gründerin Marie Juchacz, die sich sozialpolitisch für die Rechte der Frauen und sozial Bedürftigen einsetzte, trotz persönlicher Probleme als alleinerziehende Mutter nach dem 1. Weltkrieg. Musikalisch wurden die Besucher unterhalten von der Waldperlacher Stub‘nmusi und dem A-Cappella-Trio mit Crescentia, Sophia und Viktoria. Die Gäste, unter ihnen Bürgermeister Günter Heyland und AWO-Kreisvorsitzender Max Wagmann, fanden, dass es ein froher und munterer Abend im Zeichen des AWO-Herzens war.


 

Sozialpreisverleihung der Neubiberger AWO: bewährte und innovative Preisträger

 

 

 

Höhepunkt der diesjährigen Mitgliedersammlung der Neubiberger Arbeiterwohlfahrt war die Verleihung des Sozialpreises. Der AWO-Vorstand hatte sich für zwei Preisträger entschieden. Zum einen wurde Heinz Hagen für seine imposante soziale Vita ausgezeichnet, der sich als Vorsitzender des Behinderten- und Versehrten-Sportvereins jahrzehntelang für inklusiven Sport und für soziale Teilhabe eingesetzt hat. Trotz vieler Ehrungen, die ihm bereits zuteil wurden, sieht er den Preis nochmals als Ansporn, die tollen Angebote des Sportvereins für jung und alt möglichst lange fortzuführen. Topaktuell war die weitere Prämierung von sechs Schülern des Unterhachinger Gymnasiums. Sie hatten jüngst Aufsehen erregt mit ihrer erfolgreichen Petition an den bayerischen Landtag. Darin fordern sie das Thema seelischer Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen, insbesondere der Depression, in den Lehrplan bayerischer Schulen aufzunehmen. Mit der Petition wollten sie eine Lösung für das oft verkannte Problem der Depression auf den Weg bringen. In einem Dokumentationsfilm ihrer MovieJam Studios hatten sie sich länger dem Thema gewidmet. In ihrem Film "Grau ist keine Farbe", der gerade anläuft, schildern sie die Nöte depressiver Schüler. Es überraschte die AWO-Mitglieder vom Filmer Alexander Spöri zu hören, dass sie aufgrund ihrer gründlichen Recherchearbeit den Anteil  der von Depression betroffener Schüler auf zwei von Hundert schätzen. AWO-Vorsitzender Hans Kopp freute sich, mit den diesjährigen Preisträgern sowohl nachhaltig bewährte wie innovativ-aktivierende Formen sozialen Engagements auszeichnen zu dürfen.

 

 

Auszeichnung unserer sozialen Neubiberger Tausendsassin Christa Baron mit der Ehrenamtsmedaille des Landkreises München

 

Auf dem Bild: Landrat Christoph Göbel, Christa Baron, Bürgermeister Günter Heyland

 

Argumentationstraining gegen Stammtischparolen am 28.6.2017


Im Alltag sind wir nicht selten mit abschätzigen Stimmungsäußerungen gegen Ausländer und Flüchtlinge konfrontiert. Wie damit umgehen, wie darauf antworten? Die Arbeiterwohlfahrt Neubiberg führte in Zusammenarbeit mit der Georg-von-Vollmar-Akademie dazu eine Informationsveranstaltung durch. Sie will damit das Auftreten für Respekt und solidarisches Miteinander förden. Der politische Bildungsreferent Wolfgang Fänderl gab am 28.6.2017 Erfahrungswissen und praktische Impulse weiter.

 

 

 

Siehe auch Bildergallerie

 


Ortsverein Neubiberg